Im Mittelpunkt steht die Achtung und Wertschätzung jedes einzelnen Menschen, der Natur und der Schöpfung.
Katholisches Profil unserer Kita
Unsere katholische Kindertagesstätte Fuchstal steht unter kirchlicher Trägerschaft. Die Katholische Kirchenstiftung „Mariae Verkündigung“ in Leeder mit Herrn Dekan Oliver Grimm und die Kirchenverwaltung Leeder ist verantwortlich für die Belange der Einrichtung.
In christlichem Einverständnis ermöglicht der Träger den pädagogischen Fachkräften eine qualitative Bildungsarbeit.
Im Laufe des Kindergartenjahres orientieren wir uns an den Festen des Kirchenjahres.
Dabei vermitteln wir den Kindern christliche Kultur und Traditionen.
Die religiöse Erziehung und die Glaubensvermittlung gibt den Kindern Orientierung und Halt im Leben.
Viele Werte, die im Leben eines Menschen wichtig sind, wie z.B. Nächstenliebe, Mitverantwortung, Toleranz und Wertschätzung prägen die Kinder und geben ihnen Grundvertrauen in ihr Leben.
Religiöse Erziehung findet statt in
Unser Bild vom Kind ist ein Menschenbild der Wertschätzung.
Wir haben Vertrauen in die eigene Kraft des Kindes.
Wir sehen Kinder als aktive Mitgestalter, die in dieser Gestalterrolle ihr Weltverständnis kontinuierlich erweitern.
Das Kind ist ein soziales Wesen und damit auf ein Leben mit anderen Menschen ausgerichtet.
Durch dieses Bild des Kindes ist die Rolle der Erzieherin gekennzeichnet durch impulsgebende und unterstützende Begleitung sowie einfühlsame Zuwendung in Form von lebensnahen Aktionen, die das Kind zur Selbsttätigkeit anregen.
Pädagogischer Ansatz
Unser pädagogisches Handeln orientiert sich an den Prinzipien des lebensbezogenen Ansatzes.
Die Lebensrealität des Kindes wird kindgemäß in die Arbeit mit einbezogen und schafft die Möglichkeit, das Kind dort abzuholen, wo es steht. Wir sehen das Kind als eigenständigen Menschen, dem Zeit und Raum gegeben werden muss.
So arbeiten wir
Wir sind empathisch, geduldig und gehen liebevoll mit den Kindern um und sind selbst ein gutes Vorbild.
Besonders wichtig ist uns, die Kinder stärkenorientiert und als Mitgestalter unseres Alltags wahrzunehmen, um ihre individuelle Persönlichkeit ganzheitlich zu unterstützen. Dies erreichen wir durch Wertschätzung, Offenheit und Toleranz im täglichen Miteinander.
Die Mitarbeiter*innen haben eine klare Haltung in ihrem pädagogischen Handeln und sind motiviert und kreativ. Dadurch können wir die Kinder verständnisvoll auf Augenhöhe bestärken.
Wir vermitteln Kindern Werte unserer Gesellschaft wie z.B. Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft.
Vielfältige entwicklungsspezifische Angebote bereiten das Kind gut auf die Schulzeit vor. Lebensbezogene Aufgaben lassen den Erfahrungsschatz der Kinder erweitern.
Unsere Kindertagesstätte unterstützt das Kind durch entsprechende Angebote, wie Entwicklungsgespräche, Hospitationen etc. auf dem Weg zum Kindergarten bzw. zur Schule.
Das Ziel unserer pädagogischen Bemühungen ist der selbstbewusste, beziehungsfähige und wertorientierte Mensch, der sein Leben verantwortlich in der Gesellschaft gestalten kann
Inklusion
Inklusion bedeutet das Zusammensein und gegenseitige Akzeptieren aller Menschen, die Achtung und Wertschätzung jedes Einzelnen mit allen Unterschieden, sowie den Umgang mit soziokultureller Vielfalt.
Ziele der Inklusion
Kinder mit erhöhten Entwicklungsrisiken, sowie Kinder mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen werden integriert.
Dies bedeutet in erster Linie, dass Kinder mit und ohne Behinderung zusammen in einer Gruppe, zusammen in einem Haus, ihren Kindergartentag verbringen und gemeinsam spielen, lernen und erleben.
In unserer Kindertagesstätte gibt es je nach Bedarf zwei bis drei integrative Kindergartengruppen und eine integrative Krippengruppe.
Ein sogenannter Förderplatz kann belegt werden, wenn ein Kind Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten oder geistige/ körperliche Behinderungen aufweist.
Inklusion und Integration
Inklusion und Integration sind zwei Begriffe, welche miteinander verbunden sind. Denn Integration bedeutet das Zusammenführen von allen Menschen im gleichen Maße, die Vermeidung von Ausgrenzung, die Förderung der Gleichberechtigung und eine Chancengleichheit für alle.
Inklusion geht noch weiter. Sie möchte grundlegend für alle diese Privilegien schaffen, um von vornherein eine Basis zu haben, welche für alle Beteiligten gleiche Bedingungen bereithält. Inklusion ist also ein Prozess, welcher aus Integration herauswächst.
Durch das soziale Miteinander wird Kindern bereits im Kleinkindalter schon ein früher, natürlicher Umgang mit dem anders sein vermittelt.
Denn anders zu sein ist normal.
Partizipation
Grundvoraussetzung für eine gelungene Partizipation ist eine positive Grundhaltung der Erzieher*in.
Die Kinder werden als Gesprächspartner wahr- und ernstgenommen, ohne dass die Grenzen zwischen Erwachsenen und Kindern verwischt werden. Kinder bringen ihre Ideen, Meinungen und Empfindungen ein. Sie dürfen mitentscheiden und mitbestimmen.
Wir informieren Kinder, damit sie mitgestalten und Verantwortung übernehmen können.
Ko-Konstruktion
Wir leben von- und miteinander!
Ko-Konstruktion als pädagogischer Ansatz heißt, dass Lernen durch Zusammenarbeit stattfindet, also von pädagogischen Fachkräften und Kindern gemeinsam erarbeitet wird. Durch diese Interaktion wird die geistige, sprachliche und soziale Entwicklung gefördert. Das Kind lernt, indem es seine eigenen Ideen und sein Verständnis von der Welt zum Ausdruck bringt und sich mit anderen austauscht.
Der Prozess der Ko-Konstruktion trägt entscheidend dazu bei, dass das Kind Achtung gegenüber individuellen Unterschieden bezüglich Herkunft, Geschlecht oder körperlicher Beeinträchtigung entwickelt, denn es lernt, dass es verschiedene Wege gibt, sich auszudrücken, die Welt wahrzunehmen und zu entdecken. Es lernt auch, diese Sichtweisen der anderen zu verstehen, zu respektieren und sie wertzuschätzen.
Spielkompetenz
Spielen ist gesund!
Wenn Kinder spielen, tun sie genau das, was sie für ihre gesunde Entwicklung brauchen. Und was ihnen am meisten Freude macht.
Spielen – ein kindliches Grundbedürfnis
Im Spiel sammelt ein Kind grundlegende Erfahrungen, erlebt Gefühle wie Stolz, Enttäuschung, Freude und Wut. Spielen ist der natürliche Weg eines jeden Kindes, sich mit der Welt vertraut zu machen, sie zu begreifen und auf sie einzuwirken. Spielen ist der kindliche Zugang zur Welt.
Spielen „trainiert“ das Gehirn
Beim Spielen machen Kinder vielfältige Erfahrungen und bekommen eine Vielzahl von Anregungen.
Spielen bringt in Bewegung
Spielend üben Kinder ihre körperlichen Fähigkeiten und entwickeln dabei Freude an Bewegung und körperlicher Anstrengung. Spielend lernen Kinder ihren Körper kennen und beherrschen, schulen ihre Wahrnehmung und üben Geschicklichkeit.
Spielen ist Nahrung für die Seele
Die Eindrücke, die ein Kind sammelt, seine Erlebnisse und Erkenntnisse – all dies bildet Nahrung für die Seele. Wichtig ist hier also das richtige Augenmaß an Anregungen, aus denen sich das Kind selbst die Erfahrungen suchen kann, die seinem Alter und Entwicklungsstand entsprechen
Spielen öffnet den Weg zum Du
Beim gemeinsamen Spielen erleben Kinder Nähe und Vertrauen und üben soziales Verhalten: Sie lernen die Folgen ihrer Handlungen für andere kennen und entwickeln Einfühlungsvermögen und Verständnis für andere und erleben ein Gemeinschaftsgefühl.
In Konfliktsituationen lernen sie, einen eigenen Standpunkt einzubringen, Konflikte auszutragen und Kompromisse zu finden. Das Selbstvertrauen und ein gutes Sozialverhalten werden gefördert.
Spielen tut einfach gut!
Kinder erleben im Spiel Glück und Freude. Vor allem in Verbindung mit Bewegung wirkt sich Spielen auf das innere Gleichgewicht aus und hilft, Stress zu vermeiden oder abzubauen. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus – nicht nur bei den Kleinen!